Unsere Bildungsreise führte uns diesmal nach Wismar. Wieder einmalbegann unsere Fahrt ab Bernau im strömenden Regen. Aber je näher wir unserem Ziel kamen umso mehr klarte der Himmel auf. In Wismar angekommen, war es zwar bewölkt, aber trocken und ab und zu lugte sogar die Sonne hinter den Wolken hervor.
Unser Besuch in der Hansestadt begann mit einer geführten Stadtrundfahrt. Wir sahen kulturhistorische Bauwerke unterschiedlichster Stile und Epochen. Wismar hat mit seinen monumentalen Kirchen und dem beeindruckenden Marktplatz mit seinen sorgsam restaurierten Bürgerhäusern einen der am besten erhaltenen Stadtkerne Deutschlands. Nicht umsonst zählt die Altstadt zum Welterbe der UNESCO. Die drei gewaltigen Backsteinkathedralen St. Marien, St. Georgen und St. Nikolai prägen das Bild der ehrwürdigen Hansestadt.
Den Schluss der Stadtrundfahrt bildete ein Besuch des Alten Hafens von Wismar, der von einer langen Seefahrertradition zeugt. Von dort liefen wir gemeinsam zum Brauhaus, wo uns ein schmackhaftes Mittagessen erwartete. Seit 1995 wird hier wieder nach alter hanseatischen Tradition gebraut.
Anschließend fuhren wir mit dem Bus zur Hanseatischen Sektkellerei, der nördlichsten Sektkellerei Deutschlands. Im „Alten Gewölbe“ reifen exklusive Sekte heran, deren Grundlage erlesene Weine aus der Pfalz bilden und im traditionellen Flaschengärverfahren in mehr als 9 Monaten Reifezeit zu Sektspezialitäten ausgebaut werden. Damit wurde auch unsere Frage geklärt, woher der Wein kommt, der in Wismar verarbeitet wird. Diese edlen Sekte werden vornehmlich im Fachhandel, in der Gastronomie, direkt in der Kellerei oder im Online-Shop angeboten. Wir erfuhren viel über die Geschichte dieses Hauses, konnten dort Kaffee und leckeren Kuchen genießen und vor allem den edlen Sekt verkosten.
Mit vielen guten Eindrücken und Erinnerungen sowie zahlreich erworbenen Sektflaschen im Gepäck traten wir unsere Heimreise an.
Ein lehrreicher und schöner Tag ging nach Ankunft in Bernau zu Ende.

