Diesmal war bei schönstem Wetter die Hansestadt Salzwedel Ziel unserer Tagestour. Salzwedel ist vor allem für seinen Baumkuchen bekannt. Deshalb war die erste Etappe unserer Reise die erste Salzwedeler Baumkuchenfabrik, die Manufaktur Hennig. Noch heute wird dort dieses einzigartige Gebäck (Kuchen) in reiner Handarbeit hergestellt. Wir konnten uns von dieser aufwendigen Arbeit in der Backstube selber überzeugen und zusehen, wie ein Baumkuchen am offenen Feuer auf einer sich drehenden Holzwalze sozusagen wächst. Es war eine sehr interessante und informative Führung. Bei der anschließenden Verkostung konnten alle Produkte dieses Hauses probiert werden, was viele von uns zu einem Kauf im hauseigenen Laden animierte.
Dann fuhren wir zum Mittagessen zum Restaurant „Amadeus“ im Herzen der romantischen Stadt Salzwedel, direkt in der Fußgängerzone. Dieses Restaurant ist wirklich einen Besuch wert, ein nettes Lokal mit einem kleinen Wintergarten und auch Plätzen im Freien.
Nach dem reichlichen und schmackhaften Mittagessen kam die nun vorgesehene Stadtführung gerade recht um nicht in Trägheit zu verfallen und vielleicht etwas von dem guten Essen wieder abzubauen.
Salzwedel beeindruckte uns mit liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern, Backsteinbauten und malerischen Kopfsteinpflastergassen. Seit 1263 ist die Stadt Hansemitglied, was ihre reiche Handelsgeschichte widerspiegelt. Mitten durch die Stadt fließt der Fluss Jeetze, über den einst Gewürze, Salz Leinen, Honig und Hopfen bis nach Hamburg und Lübeck transportiert wurden. Sehenswert und imposant war auch die Mönchskirche, die heute als Konzert- und Ausstellungshalle dient. Fazit: Salzwedel ist ein sehenswertes Städtchen.
Viel zu schnell war die Zeit vergangen und wir mussten zum Bus eilen um die Heimfahrt anzutreten. Nach ca. 3 Stunden waren wir wieder in Bernau angekommen. Es war ein sehr schöner Tag. Dank an Frau Specht, die dies alles super vorbereitet hatte.



